UNSERE AUSBILDUNG

Theoretische und praktische Ausbildung

Theoretische und praktische Ausbildung in der Altenpflege

Die Ausbildung zur Altenpflegerin/ zum Altenpfleger dauert 3 Jahre und beinhaltet an unserer Schule ca. 2100 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht. Die praktische Ausbildung (ca. 2500 Stunden) erfolgt in der ambulanten oder stationären Pflegeeinrichtung, mit der der Schüler einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen hat. Weitere praktische Einsätze finden in geeigneten Kooperationseinrichtungen statt.

Begleitet werden die Schüler und Schülerinnen während ihrer Ausbildung durch einen Kursleiter, der für die Zeit der Ausbildung ihr Ansprechpartner ist. Ergänzt wird die Ausbildung durch unser E-Learning-Angebot auf der Lernplattform ILIAS.

1. Praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung erfolgt in stationären Altenpflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, ambulanten Pflegeeinrichtungen und anderen stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens, wie beispielsweise Hospiz oder Rehabilitationseinrichtungen, die eng mit der Louise von Marillac-Schule zusammenarbeiten.

Praxisanleitung durch Praxisanleiter und Praxisbegleitung durch Lehrerinnen und Lehrer der Schule

Während der praktischen Ausbildung werden die Schüler von Praxisanleitern angeleitet und von Lehrern der Louise von Marillac-Schule an ihren Ausbildungsplätzen aufgesucht und beraten. Lernaufgaben stellen eine Verbindung der beiden Lernorte Theorie und Praxis dar. Wir bieten Ihnen praktische Standortbestimmungen an, d.h., eine qualifizierte, gemeinsame Begleitung der Auszubildenden durch Lehrer und Praxisanleiter. Schüler der Louise von Marillac-Schule haben so die Möglichkeit, Lernaufgaben im praktischen Handlungsfeld zu bearbeiten und eine detaillierte Rückmeldung zu bekommen.

2. Theoretische Ausbildung

Für die theoretische Ausbildung stehen an der Louise von Marillac-Schule ca. 2100 Stunden zur Verfügung. Dabei erfolgt die Ausbildung anhand eines schulinternen Curriculums, welches auf der Basis der Ausbildungsrichtlinie NRW entwickelt wurde und kontinuierlich weiter entwickelt wird. Die Louise von Marillac-Schule hat im Bereich der Altenpflegeausbildung an einem Projekt zur Modularisierung von Ausbildungsgängen in der Altenpflegeausbildung teilgenommen. Das Gesamtkonzept von gestuften und modularisierten Bildungsgängen in der Altenpflege soll eine bedarfsorientierte und einrichtungsbezogene Qualifizierung auf hohem Niveau sicherstellen. Dabei soll die Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Qualifizierungsstufen erhöht werden.

Das Projekt lief von 2008 bis Dezember 2011 und wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS NRW) gefördert.

Ergänzt wird das Curriculum um Inhalte aus der Christlichen Anthropologie. Im Rahmen der theoretischen Ausbildung bieten wir weiterhin Seminare, z.B. in den Bereichen Gesprächsführung, interkulturelle Pflege und Umgang mit Tod und Sterben an.

Das Curriculum besteht aus vier Lernbereichen, denen 20 Pflichtmodule und zwei Wahlpflichtmodule zugeordnet sind. Jedes Modul hat verschiedene Moduleinheiten:

Module und Moduleinheiten (ME) – Übersicht nach Lernbereichen

Lernbereich 1: Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege

Pflichtmodul 1: Theoretische Grundlagen in das altenpflegerische Handeln einbeziehen

ME 1 Gerontologische Grundlagen in das altenpflegerische Handeln einbeziehen

ME 2 Biographiearbeit als Methode der sozialen Gerontologie verstehen

ME 3 Eine gesundheitsorientierte Sichtweise im Kontexte altenpfleg. Handelns entwickeln

ME 4 Pflegewissenschaftliche Grundlagen in das altenpflegerische Handeln einbeziehen

ME 5 Grundlagen der Ethik in das altenpflegerische Handeln einbeziehen

 

Pflichtmodul 2: Pflege alter Menschen prozesshaft gestalten

ME 1 Wahrnehmen und Beobachten als Teil des Pflegeprozesses verstehen

ME 2 Pflegerische Handlungen nach dem Pflegeprozess strukturieren

ME 3 Pflegerische Handlungen dokumentieren

 

Pflichtmodul 3: Alte Menschen in ihrer Selbständigkeit und Selbstpflege unterstützen

ME 1 Die Pflegetheorie nach D. Orem im altenpflegerischen Handeln berücksichtigen

ME 2 Alte Menschen bei der Haut- und Körperpflege unterstützen

ME 3 Alte Menschen in ihrer Mobilität unterstützen

ME 4 Alte Menschen mit eingeschränkter Seh- und Hörfunktion unterstützen

ME 5 Alte Menschen bei ihrer Ernährung unterstützen

ME 6 Alte Menschen bei Ausscheidungsvorgängen unterstützen

ME 7 Alte Menschen beim Ruhen und Schlafen unterstützen

 

Pflichtmodul 4: Alte Menschen mit Einschränkungen und Erkrankungen des ZNS und PNS pflegen

ME 1 Alte Menschen mit Apoplexie pflegen

ME 2 Sturzpräventive Maßnahmen bei Erkrankungen des ZNS u. PNS durchführen

 

Pflichtmodul 5: Alte Menschen mit akuten somatischen Erkrankungen pflegen

ME 1 Von MRSA – Infektionen betroffene alte Menschen pflegen

ME 2 An Pneumonie erkrankte alte Menschen pflegen

ME 3 Alte Menschen in akut bedrohlichen Situationen begleiten und professionell versorgen

 

Pflichtmodul 6: Alte Menschen mit psychischen Einschränkungen begleiten und pflegen

ME 1 An Demenz erkrankte alte Menschen pflegen

ME 2 Alte Menschen mit Depressionen pflegen und begleiten

ME 3 Suchtkranke alte Menschen und ihre Angehörigen bei der Alltagsgestaltung unterstützen

 

Pflichtmodul 7: Alte Menschen mit chronischen somatischen Erkrankungen pflegen

ME 1Charakteristika und soziale Auswirkungen chronischer Erkrankungen im Handeln berücksichtigen

ME 2 An Diabetes mellitus erkrankte alte Menschen pflegen

ME 3 An chronischer Herzinsuffizienz erkrankte alte Menschen pflegen

ME 4 Alte Menschen mit rheumatischen Erkrankungen pflegen

ME 5 Alte Menschen mit pAVK pflegen

ME 6 Alte Menschen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung pflegen

ME 7 Alte Menschen mit Erkrankungen der Sexualorgane pflegen

 

Pflichtmodul 8: Alte Menschen bei kritischen Lebensereignissen und in Phasen des Übergangs begleiten und pflegen

ME 1 Alte Menschen bei kritischen Lebensereignissen und in Verlustsituationen begleiten

ME 2 Schwerstkranke alte Menschen pflegen

ME 3 Sterbende alte Menschen pflegen

 

Pflichtmodul 9 Anleiten, beraten und Gespräche führen

ME 1 Beziehungen gestalten

ME 2 Adressatenorientierte Pflegeberatung in unterschiedlichen Settings durchführen

ME 3 Anleitungssituationen gestalten

 

Pflichtmodul 10: Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken

ME 1 Unter Berücksichtigung institutioneller u. rechtlicher Rahmenbedingungen interdis. Zusammenarbeiten

ME 2 Bei medizinischen Untersuchungen und Eingriffen ältere Menschen empathisch begleiten

ME 3 Die notwendigen Vor-u. Nachbereitungen für diagnostische und therapeutische Maßnahmen treffen

 

Pflichtmodul 11: Ärztlich veranlasste Maßnahmen im Pflegekontext eigenständig durchführen

ME 1 Die Arzneimittelgabe sicherstellen

ME 2 Chronische Wunden professionell versorgen

ME 3 Allgemeine diagnostische und therapeutische Maßnahmen übernehmen

 

Wahlpflichtmodule

Wahlpflichtmodul 1: Die Lebensqualität der an Demenz erkrankten Menschen einschätzen und fördern

ME 1 Die Lebensqualität der an Demenz erkrankten Menschen professionell einschätzen

ME 2 Die Lebensqualität der an Demenz erkrankten Menschen erlebnisorientiert fördern

 

Wahlpflichtmodul 3: Langzeitpflegebedürftige Menschen unter Aspekten der Rehabilitation pflegen

ME 1 Rahmenbedingungen für die Pflege langzeitpflegebedürftiger Menschen im Handeln berücksichtigen

ME 2 Pflegesitutationen mit langzeitpflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen gestalten

Lernbereich 2: Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung

Pflichtmodul 12: Lebenswelten und soziale Netzwerke alter Menschen ins Handeln integrieren

ME 1 Alte Menschen mit Migrationshintergrund bei der Alltagsgestaltung unterstützen

ME 2 Spezifische Phänomene alter Menschen ins altenpflegerische Handeln integrieren

ME 3 Alte Menschen mit Behinderung bei der Lebensgestaltung unterstützen

 

Pflichtmodul 13: Alte Menschen bei der Wohnraum- und Wohnumfeldgestaltung unterstützen

ME 1 Wohnbedürfnisse und Bedingungen alter Menschen in das altenpflegerische Handeln integrieren

ME 2 Den Wohnraum an die Bedürfnisse alter Menschen anpassen

 

Pflichtmodul 14: Alte Menschen bei der Tagesgestaltung und bei selbstorganisierten Aktivitäten unterstützen

ME 1 Alte Menschen in der Alltagsstrukturierung u. zeitlichen Orientierung unterstützen

ME 2 Alte Menschen in der Sinnfindung unterstützen

Lernbereich 3: Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen altenpflegerischer Arbeit

Pflichtmodul 15: Gesellschaftliche und institutionelle Rahmenbedingungen beim Handeln berücksichtigen

ME 1: Gesundheits- u. sozialpolitische Rahmenbedinungen im Handeln berücksichtigen

ME 2: Rechtliche Rahmenbedingungen im Handeln berücksichtigen

ME 3: Altenpflegerisches Handeln in Einklang mit institutionellen Rahmenbedingen bringen

ME 4: Die Kontinuität pflegerischer Versorgung sicherstellen

 

Pflichtmodul 16: An qualitätssichernden Maßnahmen in der Altenpflege mitwirken

ME 1 An Maßnahmen zur internen Qualitätssicherung und -entwicklung mitwirken

ME 2 Ziele und Maßnahmen der externen Qualitätssicherung in das Handeln integrieren

Lernbereich 4: Altenpflege als Beruf

Module sind über drei Jahre sequentiert:

Pflichtmodul 17: Berufliches Selbstverständnis entwickeln

Pflichtmodul 18: Lernen Lernen

Pflichtmodul 19: Mit Krisen und schwierigen sozialen Situationen umgehen

Pflichtmodul 20: Die eigene Gesundheit erhalten und fördern

Theoretische und praktische Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege

Die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin/zum Gesundheits- und Krankenpfleger dauert 3 Jahre und beinhaltet an unserer Schule ca. 2300 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht. Die praktische Ausbildung (ca. 2800 Stunden) erfolgt in dem Krankenhaus, mit dem der Schüler einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen hat. Weitere praktische Einsätze finden in geeigneten Kooperationseinrichtungen statt.

Begleitet werden die Schüler und Schülerinnen während ihrer Ausbildung durch einen Kursleiter, der für die Zeit der Ausbildung ihr Ansprechpartner ist. Ergänzt wird die Ausbildung durch unser E-Learning-Angebot auf der Lernplattform ILIAS.

I. Praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung erfolgt in Krankenhäusern, ambulanten Pflegeeinrichtungen und anderen stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens, wie beispielsweise Hospiz oder Rehabilitationseinrichtungen, die eng mit der Louise von Marillac-Schule zusammenarbeiten. Die praktische Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege umfasst dabei einen allgemeinen Bereich und einen Differenzierungsbereich.

  1. Allgemeiner Bereich

Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr lernen die Schüler die Pflege von Menschen aller Altersgruppen in stationären und ambulanten Versorgungsbereichen. Hierzu gehören z.B. die Fächer Innere Medizin, Geriatrie, Neurologie, Chirurgie, Gynäkologie, Pädiatrie, Wochen- und Neugeborenenpflege in präventiven, kurativen, rehabilitativen und palliativen Gebieten.

  1. Differenzierungsbereich

Im dritten Ausbildungsjahr werden die Schüler in der stationären Pflege in den Fachgebieten Innere Medizin, Chirurgie und Psychiatrie ausgebildet.

Praxisanleitung durch Praxisanleiter und Praxisbegleitung durch Lehrerinnen und Lehrer der Schule

Während der praktischen Ausbildung werden die Schüler von Praxisanleitern angeleitet und von Lehrern der Louise von Marillac-Schule an ihren Ausbildungsplätzen aufgesucht und beraten. Lernaufgaben stellen eine Verbindung der beiden Lernorte Theorie und Praxis dar. Wir bieten Ihnen praktische Standortbestimmungen an, d.h., eine qualifizierte, gemeinsame Begleitung der Auszubildenden durch Lehrer und Praxisanleiter. Schüler der Louise von Marillac-Schule haben so die Möglichkeit, Lernaufgaben im praktischen Handlungsfeld zu bearbeiten und eine detaillierte Rückmeldung zu bekommen.

II. Theoretische Ausbildung

Im Rahmen der theoretischen Ausbildung bieten wir weiterhin Seminare, z.B. in den Bereichen Gesprächsführung und Umgang mit Tod und Sterben an. Daneben ist fester Bestandteil der theoretischen Ausbildung eine Studienfahrt im zweiten Ausbildungsjahr. Interessierten Schülern bieten wir zusätzliche Kurse, wie z.B. „English for nurses“ an.

Das Curriculum integriert alle zwölf Themenbereiche der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung in der Gesundheits- und Krankenpflege. Innerhalb der Lerneinheiten werden Wissensgrundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege, der Pflege- und Gesundheitswissenschaften, pflegerelevante Kenntnisse der Naturwissenschaften und der Medizin, der Geistes- und Sozialwissenschaften, sowie aus Recht, Politik und Wirtschaft vermittelt.

Lernbereich I: Pflegerische Kernaufgaben

Teilbereich: Aktivierend und/oder kompensierend pflegen (bezogen auf:)

  • Haut und Körper pflegen, ankleiden
  • Mund und Zähne pflegen
  • Sich bewegen
  • Sehen und hören
  • Essen und trinken
  • Ausscheiden
  • Atmen
  • Wach sein und schlafen

 

Teilbereich: Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie assistieren und in Notfällen handeln

  • Hygienisch arbeiten
  • Vitalzeichen kontrollieren
  • Medikamente verabreichen
  • Injizieren
  • Bei der Wundbehandlung assistieren
  • Bei der Infusionstherapie assistieren
  • Bei der Transfusionstherapie assistieren
  • Bei Diagnose- und Therapieverfahren assistieren
  • Als Erst-HelferIn in Notfall- und Katastrophensituationen handeln
  • Handeln bei Schock

 

Teilbereich: Gespräche führen, beraten und anleiten

  • Gespräche führen
  • Beraten und anleiten
  • Gespräche mit Pflegebedürftigen und Angehörigen führen
  • Gespräche mit KollegInnen und Vorgesetzen führen
  • Zu pflegeinhaltlichen Fragen beraten und anleiten

 

Teilbereich: Organisieren, planen und dokumentieren

  • Pflege planen und dokumentieren
  • Pflege nach einem System organisieren
  • Pflege nach einem Standard planen
  • Mit anderen Berufsgruppen zusammenarbeiten
  • Besprechungen und Visiten durchführen
  • Die Pflegebedürftigen aufnehmen, verlegen und entlassen

 

Teilbereich: Menschen in besonderen Lebenssituationen oder mit spezifischen Belastungen betreuen

  • Neugeborene Kinder, Schwangere und Wöchnerinnen pflegen
  • Kranke Kinder pflegen
  • Fieberkranke Menschen pflegen
  • Schmerzbelastete Menschen pflegen
  • Psychisch beeinträchtigte und verwirrte Menschen pflegen
  • Chronisch kranke Menschen pflegen
  • Tumorkranke Menschen pflegen
  • Menschen nach Unfällen pflegen
  • Sterbende Menschen pflegen

Lernbereich II: Ausbildungs- und Berufssituation von Pflegenden

Teilbereich: Die SchülerInnen als Lernende bzw. Auszubildende

  • Rechtliche Regelung der Ausbildung
  • Lernen und Lerntechniken
  • Soziales Lernen
  • Einführung in die praktischen Ausbildungseinsätze
  • Lernen in der praktischen Ausbildung
  • Persönliche Gesunderhaltung

 

Teilbereich: Die SchülerInnen als Angehörige der Pflegeberufe

  • Grundfragen und Modelle beruflichen Pflegens
  • Geschichte der Pflegeberufe
  • Pflegen als Beruf
  • Pflege als Wissenschaft
  • Christliche Anthropologie
  • Ethische Herausforderungen für Angehörige der Pflegeberufe
  • EDV in der Pflege
  • Qualitätssicherung in der Pflege
  • Zivil- und strafrechtliche Aspekte für Angehörige der Pflegeberufe
  • Haftungsrechtliche Aspekte für Angehörige der Pflegeberufe
  • Teilbereich: Die SchülerInnen als ArbeitnehmerInnen
  • Arbeitsrechtliche Grundlagen
  • Betriebliche ArbeitnehmerInnenvertretung
  • Betrieblicher Arbeitsschutz – Betriebliche Gesundheitsförderung
  • Unfallverhütung
  • Dienstplangestaltung

 

Teilbereich: Die SchülerInnen als Betroffene schwieriger sozialer Situationen

  • Macht und Hierarchie
  • Gewalt
  • Helfen und Hilflos-Sein
  • Angst und Wut
  • Ekel und Scham
  • Sexuelle Belästigung

 

Lernbereich III: Zielgruppen, Institutionen und Rahmenbedingungen pflegerischer Arbeit

Teilbereich: Zielgruppen pflegerischer Arbeit

  • Kinder und Jugendliche
  • Alte Menschen
  • Behinderte Menschen
  • Menschen aus fremden Kulturen
  • „Arme“ und „reiche“ Menschen
  • PatientInnen und „BewohnerInnen“ stationärer Einrichtungen
  • Pflegebedürftige und ihre Angehörigen im ambulanten Bereich

 

Teilbereich: Institutionen und Rahmenbedingungen pflegerischer Arbeit

  • Institutionen des Gesundheitswesens
  • Gesundheitsförderung und Prävention
  • Das deutsche Sozial- und Gesundheitssystem
  • Der freiheitlich-demokratische Rechtsstaat
  • Ökologische Rahmenbedingungen
  • Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Lernbereich IV: Gesundheits- und Krankenpflege bei bestimmten PatientInnengruppen

  • Pflege psychisch kranker und/oder abhängiger PatientInnen
  • Pflege herzkranker PatientInnen
  • Pflege von PatientInnen mit Störungen oder Erkrankungen des Kreislaufs
  • Pflege von PatientInnen mit Störungen oder Einschränkungen der Beweglichkeit
  • Pflege von PatientInnen mit Störungen oder Erkrankungen des zentralen
    Nervensystems
  • Pflege von PatientInnen mit Atemstörungen oder Erkrankungen der Atemorgane
  • Pflege von PatientInnen mit Störungen oder Erkrankungen des Ernährungs- und
    Verdauungssystems
  • Pflege von PatientInnen mit Leber-, Gallen-, Pankreas- sowie
    Stoffwechselerkrankungen
  • Pflege von PatientInnen mit Störungen der hormonellen Regulationsfunktion
  • Pflege von PatientInnen mit Urinausscheidungsstörungen
  • Pflege von PatientInnen mit Störungen der Sexualfunktionen oder Erkrankungen
    der Genitalorgane
  • Pflege von PatientInnen mit Störungen der Immunreaktion
  • Pflege von PatientInnen mit Störungen der Blutbildung und –gerinnung
  • Pflege hautkranker PatientInnen

Pflege seh- oder hörerkrankter PatientInnen

Theoretische und praktische Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflegeassistenz

Die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegeassistentin/zum Gesundheits- und Krankenpflegeassistenten dauert 1 Jahr. und beinhaltet an unserer Schule ca. 500 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht. Die praktische Ausbildung (ca. 1100 Stunden) erfolgt in dem Krankenhaus, mit dem der Schüler einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen hat. Weitere praktische Einsätze finden in geeigneten Kooperationseinrichtungen statt.

Begleitet werden die Schüler und Schülerinnen während ihrer Ausbildung durch einen Kursleiter, der für die Zeit der Ausbildung ihr Ansprechpartner ist.

I. Praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung erfolgt in Krankenhäusern und stationären Altenpflegeeinrichtungen, sowie in ambulanten Pflegeeinrichtungen, die eng mit der Louise von Marillac-Schule zusammenarbeiten.

Praxisanleitung durch Praxisanleiter und Praxisbegleitung durch Lehrerinnen und Lehrer der Schule

Während der praktischen Ausbildung werden die Schüler von Praxisanleitern angeleitet und von Lehrern der Louise von Marillac-Schule an ihren Ausbildungsplätzen aufgesucht und beraten. Lernaufgaben stellen eine Verbindung der beiden Lernorte Theorie und Praxis dar. Wir bieten Ihnen praktische Standortbestimmungen an, d.h., eine qualifizierte, gemeinsame Begleitung der Auszubildenden durch Lehrer und Praxisanleiter. Schüler der Louise von Marillac-Schule haben so die Möglichkeit, Lernaufgaben im praktischen Handlungsfeld zu bearbeiten und eine detaillierte Rückmeldung zu bekommen.

II. Theoretische Ausbildung

Der theoretische und praktische Unterricht umfasst ca. 500 Stunden und wird nach unserem Curriculum auf der Basis der Vorgaben des Landes NRW geplant und um Inhalte aus der Christlichen Anthropologie ergänzt und beinhaltet drei Lernbereiche:

I. Aufgaben und Konzepte der Pflege

II. Pflege als Beruf

III. Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen pflegerischer Arbeit

Das Curriculum ist modular strukturiert und umfasst folgende Pflichtmodule:

PM 1: Bei der Gesunderhaltung und -förderung von Menschen aller Altersgruppen wirken

PM 2: Bei der Pflege von Menschen mit chronischen somatischen Erkrankungen mitwirken

PM 3: Pflegerische Assistenzaufgaben in Situationen besonderer Verlaufsdynamik übernehmen

PM 4: Bei der Aktivierung pflegebedürftiger Menschen zur eigenständigen Lebensführung mitwirken und hierbei verschiedene Zielgruppen berücksichtigen

PM 5: Die eigene Rolle reflektieren