UNSERE SCHULE

Die Schule im Portrait

Anfang 2002 kamen Vertreter der Cellitinnen e.V., der Hospitalvereinigung St. Marien GmbH und der Malteser Trägergesellschaft zusammen um zu überlegen, wie sie auch in Zukunft eine qualifizierte Ausbildung in der Krankenpflege anbieten könnten.

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Jeder Träger hatte zu diesem Zeitpunkt eine eigene, kleinere Krankenpflegeschule. Durch anstehende Gesetzesänderungen würde es aber in Zukunft zunehmend problematischer werden, an einem einzelnen Krankenhaus eine qualifizierte Ausbildung anzubieten. Über die Fortführung der Ausbildung in der Krankenpflege war man sich jedoch einig. So wurde aus drei kleineren Schulen, der Schwester-Blandine-Ridder-Schule, der Krankenpflegeschule am Malteser Krankenhaus St. Hildegardis und der Schwester-Agnes-Haus-Krankenpflegeschule eine gemeinsame Schule mit 300 Ausbildungsplätzen, die in die das ehemalige Mutterhaus der Vinzentinerinnen neben dem St. Vinzenz-Hospital zog. In Erinnerung und Dankbarkeit an die Mitbegründerin der Ordensgemeinschaft Louise von Marillac erhielt die Schule ihren Namen.

Aufgrund des in Zukunft ständig weiter steigenden Bedarfs nach qualifizierten Altenpflegekräften stellten die Trägervertreter Überlegungen an, auch selber die Altenpflegeausbildung in Theorie und Praxis anzubieten. Durch die Trägerstruktur, die neben den Krankenhäusern zahlreiche Senioreneinrichtungen umfasst, liegt dieser Ausbildungszweig stark im Interesse der Träger. Heute verfügt die Louise von Marillac-Schule über 375 Ausbildungsplätze in der Gesundheits- und Krankenpflege und über 75 Ausbildungsplätze in der Altenpflege.

 

 

Ende November 2014 zog die Louise von Marillac-Schule erneut um. Ihr neues Domizil ist das denkmalgeschützte Schulgebäude an der Simon-Meister-Straße, welches umfangreich saniert wurde und auf 2500 Quadratmeter Fläche ausreichend Raum für die Ausbildung bietet. Neben zwölf Klassenräumen verfügt die Schule nun über drei große Demonstrationsräume, einen „Raum der Stille“, einen Wohlfühlraum zum Entspannen, eine große Schulbibliothek und eine eigene Schülerküche, in der die Auszubildenden mittags kochen können. Ein eigenes WLAN-Netz ermöglicht moderne Lernformen wie E-Learning.