Ein fester und beliebter Bestandteil der Ausbildung ist eine mehrtägige Studienfahrt, die von den Schüler/innen und deren Kursleitern gemeinsam organisiert wird.
Kursziele der Vergangenheit waren die Niederlande, Prag sowie Paris ...
Anfang Dezember 2003 - nun ist es also soweit: Fünf Tage Paris!

39 Schüler aus zwei Mittelkursen der Louise von Marillac-Schule und deren Kursleiter machen sich unter tausendfachen Abschiedsumarmungen eines schönen Sonntags auf den Weg, die Großstadt Paris im nahen Frankreich zu entdecken.
Und zu entdecken gibt es viel, sagt man uns - na dann „Bon Voyage”!
Nach 8-stündiger Fahrt und erster Inspektion unseres neuen Zuhauses treffen wir uns zu unserer ersten Sprachanimation mit Axel und

Katharina, unseren Reiseführern vor Ort, die uns fortan nicht mehr von der Pelle weichen.
„Où est la gare”? und „Bonjour“ sowie „Pardon” werden unsere ersten Worte in der neuen Sprache, die wir im Chor bald wunderbar aufsagen können.
Am nächsten Morgen startet das Programm!
Das Ziel: erste Schritte in die französischen, kulturellen, beruflichen und politischen Gewohnheiten des Landes.
Und was haben wir nicht alles gesehen den Eifelturm (na klar!)

Notre Dame (wo ist der Glöckner?) den Louvre (leider nur von außen) Centre Pompidou (Kultur pur!) den Triumphbogen und die Champs Elysées (etwas zu teuer für unsere Geldbeutel!) Sacre coeur (was für eine Aussicht!) die Flamme zum Andenken an Lady Diana und das alles bei klirrender Kälte und strahlendem Sonnenschein.
Wir besuchten ein medizinisches Museum wo uns Vincenz von Paul „begegnete” und das Mutterhaus der Vinzentinerinnen in der rue du bac, wo wir auf Louise von Marillac „trafen”.
Einen ganzen Tag verbrachten wir in einer französischen Krankenpflegeschule und lernten dort die Ausbildungsstruktur, das Gesundheitssystem und die Küche Frankreichs kennen.

Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz, in Rudeln durchstreiften wir die Stadt, erklommen mit letzten Kräften den Eifelturm, ließen uns porträtieren, gaben unsere Sprachkenntnisse zum Besten und schipperten bei Einbruch der Dunkelheit über die Seine - das beleuchtete Paris zu unseren Füßen.
Ganz im Sinne der französischen Revolution Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit ließen wir abends alle zusammen den Tag bei einem Getränk und Musik ausklingen.
„Vive la France” Au revoir, Paris - wir kommen bestimmt wieder!