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Louise von Marillac-Schule
Katholische Bildungsstätte für Berufe im Gesundheitswesen

Aktuelles

Pflegeschule ausgezeichnet

Louise von Marillac-Schule erhält den 2. B. Braun-Preis für Schulen im Sozial- und Gesundheitswesen.

Am 29. April 2009 nahmen 10 Schülerinnen und Schüler des Altenpflegekurs 2007-2010 gemeinsam mit ihrem Kursleiter Karl Savelsberg den Gewinn des 2. B. Braun-Preises 2008 entgegen. Die Schülergruppe behauptete sich vor dem Drittplazierten mit dem Thema „Die Bedeutung der Kurzzeitpflege für die Gesundheitsversorgung des alten Menschen“. Anlässlich der Preisverleihung erhielt die Schülergruppe einen Scheck von € 2000,-, einen Award sowie für jeden Teilnehmer ein Jahresabonnement einer Fachzeitschrift.

2. B. Braun Preis

Seit über 25 Jahren wird der B. Braun-Preis vergeben. Engagierte Kursgruppen sind aufgefordert, erlerntes Wissen und Erfahrungen aus der Praxis zu dokumentieren. 2008 nahmen 40 Schulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teil. Eine Fachjury bewertet die eingereichten Arbeiten und ermittelt 3 Gewinner. Das Engagement der Pflegeschüler wird als vorbildlich bezeichnet. Ihr Fazit: Eine sehr schöne, ausführliche Facharbeit, die sich durch eine systematische Herangehensweise mit sehr guter Einleitung und einem ebenso gelungenen Fazit auszeichnet.

Auch im Jahr 2009 wird sich die Louise von Marillac-Schule wieder am B. Braun-Preis beteiligen. Eine Gruppe Gesundheits- und Krankenpflegeschülerinnen bearbeitet derzeit das Thema: „Die Betreuung Demenzerkrankter Menschen im Akutkrankenhaus“.

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Lebenslanges Lernen auch für Lehrer


Mit Inkrafttreten des neuen Krankenpflegegesetzes werden an Lehrer in der Pflegeausbildung neue Anforderungen gestellt.
Um uns noch vor Beginn der neuen Kurse im Herbst 2004 auf den Weg zu machen, haben wir im Juni 2004 mit einem Schulentwicklungsprogramm unter Begleitung von Frau Professor G. Hundenborn, Katholische Fachhochschule Köln, Fachbereich Gesundheitswesen, begonnen. Dieses einjährige Programm, welches als Inhouse-Schulung angelegt ist, unterstützt die Umsetzung und Weiterentwicklung unseres Curriculums. Gegenseitige Hospitationen und die gemeinsame Vorbereitung von Unterrichtseinheiten sind für uns selbstverständlich.

Seit dem 1. April 2004 ist unsere Schule Mitglied im Pflegenetzwerk Köln. Beim Besuch von Workshops, Fortbildungen, Didaktischen Werkstätten und Symposien haben wir die Möglichkeit, mit Kollegen anderer Schulen in Austausch zu treten, zu diskutieren und Anregungen zu erhalten.

Zusammenarbeit mit der Katholischen Fachhochschule Köln, Fachbereich Gesundheitswesen
In jedem Jahr bieten wir zwei bis drei Studenten der Pflegepädagogik die Möglichkeit, ihr Praktikum im Rahmen ihres Studiums bei uns zu absolvieren. Zwei Kolleginnen begleiten die Studenten bei ihren ersten Unterrichtsversuchen. Auch hier legen wir Wert auf Professionalität: Ab September 2004 wird eine Kollegin die zweijährige Fortbildung zur praktischen Fachdidaktiklehrerin der KatHo besuchen.

Übrigens: Zwischenzeitlich haben drei ehemalige Praktikanten eine Festanstellung an unserer Schule!

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Forschungsprojekt „Subjektive Theorien über kooperatives Lernen“

Warum handeln Lehrende so, wie sie handeln? Dieser, aber auch weiteren Fragen geht die Dipl. – Pflegewissenschaftlerin (FH) Susan Rosen im Rahmen ihrer Promotion nach.

Hierzu besuchte Sie an der Louise von Marillac-Schule zwei Lehrende: Frau Ulrike Tönneßen und Herrn Dirk Lichtinghagen, um gemeinsam mit ihnen herauszufinden, auf welche Theorien sie in konkreten Unterrichtssituation zurückgreifen.

Nachdem die „subjektiven Theorien“ der Lehrenden aufgenommen waren, wurden Frau Tönneßen und Herr Lichtinghagen über mehrer Monate gemeinsam mit weiteren Lehrenden anderer Bildungseinrichtungen mit Methoden des "Wechselseitigen Lehren und Lernens" (WELL) vertraut gemacht. Mit diesem Hintergrund wurde in einem weiteren Schritt herausgefunden, wie sich die einzigartigen, subjektiven Theorien der einzelnen Teilnehmer verändern.

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Projekt „Begleitete Berufseinmündung“ für Lehrer

Mit dem Projekt „Begleitete Berufseinmündung für AbsolventInnen von einphasigen berufspädagogischen Studiengängen an Fachhochschulen“ sollen die Berufsanfänger eine umfassende Unterstützung in ihrem Berufsfeld erhalten. Die Berufsanfänger sollen gezielte Hilfestellungen für den Einstieg in die Lehrtätigkeit an Pflegebildungseinrichtungen bekommen.

Das Projekt wird vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW gefördert und vom Deutschen Institut für Pflegeforschung e.V. umgesetzt.

Die Ziele sind die TeilnehmerInnen in ihrer neuen Berufsrolle zu stärken, Sicherheit im Unterrichtshandeln zu gewinnen und unterrichtliches Handeln systematisch zu reflektieren.
Seit Oktober 2007 läuft dieses Projekt mit 10 AbsolventInnen und erstreckt sich über einen Zeitraum von 18 Monaten. Es ist aufgeteilt in 10 Seminartage, Unterrichtshospitationen sowie in Arbeitsgruppen der TeilnehmerInnen.

Frau Buller und Frau Bauer haben dieses Projekt im März 2008 abgeschlossen und werden die Erprobung dieses Vorhabens mitevaluieren.

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Examen

Seit Bestehen der Louise von Marillac-Schule im Oktober 2002 legen jährlich ca. 75 SchülerInnen das staatliche Examen in der Gesundheits- und Krankenpflege ab. Die Überreichung der Urkunden findet im Rahmen eines feierlichen Festaktes unter Beteiligung vieler, die die SchülerInnen während ihrer Ausbildungszeit begleitet haben, statt.

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Weltjugendtag in Köln: Wir waren mit dabei!

Vom 16. bis zum 21. August 2005 fand in Köln der XX. Weltjugendtag statt. Gesucht wurden rund 20.000 Freiwillige, die im Juli und August 2005 aktiv bei der Durchführung halfen. Schüler und Lehrer der Louise von Marillac-Schule haben sich aktiv als Helfer beteiligt.

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Voyage a Paris

Ein fester und beliebter Bestandteil der Ausbildung ist eine mehrtägige Studienfahrt, die von den Schüler/innen und deren Kursleitern gemeinsam organisiert wird.
Kursziele der Vergangenheit waren die Niederlande, Prag sowie Paris ...

Anfang Dezember 2003 - nun ist es also soweit: Fünf Tage Paris!

39 Schüler aus zwei Mittelkursen der Louise von Marillac-Schule und deren Kursleiter machen sich unter tausendfachen Abschiedsumarmungen eines schönen Sonntags auf den Weg, die Großstadt Paris im nahen Frankreich zu entdecken.
Und zu entdecken gibt es viel, sagt man uns - na dann „Bon Voyage”!

Nach 8-stündiger Fahrt und erster Inspektion unseres neuen Zuhauses treffen wir uns zu unserer ersten Sprachanimation mit Axel und Katharina, unseren Reiseführern vor Ort, die uns fortan nicht mehr von der Pelle weichen.
„Où est la gare”? und „Bonjour“ sowie „Pardon” werden unsere ersten Worte in der neuen Sprache, die wir im Chor bald wunderbar aufsagen können.

Am nächsten Morgen startet das Programm!
Das Ziel: erste Schritte in die französischen, kulturellen, beruflichen und politischen Gewohnheiten des Landes.

Und was haben wir nicht alles gesehen – den Eifelturm (na klar!) – Notre Dame (wo ist der Glöckner?) – den Louvre (leider nur von außen) – Centre Pompidou (Kultur pur!) – den Triumphbogen und die Champs Elysées (etwas zu teuer für unsere Geldbeutel!) – Sacre coeur (was für eine Aussicht!) – die Flamme zum Andenken an Lady Diana und das alles bei klirrender Kälte und strahlendem Sonnenschein.

Wir besuchten ein medizinisches Museum wo uns Vincenz von Paul „begegnete” und das Mutterhaus der Vinzentinerinnen in der rue du bac, wo wir auf Louise von Marillac „trafen”.

Einen ganzen Tag verbrachten wir in einer französischen Krankenpflegeschule und lernten dort die Ausbildungsstruktur, das Gesundheitssystem und die Küche Frankreichs kennen.

Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz, in Rudeln durchstreiften wir die Stadt, erklommen mit letzten Kräften den Eifelturm, ließen uns porträtieren, gaben unsere Sprachkenntnisse zum Besten und schipperten bei Einbruch der Dunkelheit über die Seine - das beleuchtete Paris zu unseren Füßen.

Ganz im Sinne der französischen Revolution – Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit – ließen wir abends alle zusammen den Tag bei einem Getränk und Musik ausklingen.

„Vive la France” – Au revoir, Paris - wir kommen bestimmt wieder!

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