Marillac-Schule, Ausbildung

Die Ausbildung an unserer Schule
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Theoretische und praktische Ausbildung in der Altenpflege

Inhalte der Gesundheits- und Krankenpflege

Inhalte der Altenpflege

Modellprojekt im Altenpflegekurs
2008/2011

Vergütung/Wohnen

Die Ausbildung zur Altenpflegerin/ zum Altenpfleger dauert 3 Jahre und beinhaltet an unserer Schule ca. 2100 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht. Die praktische Ausbildung (ca. 2500 Stunden) erfolgt in der stationären Pflegeeinrichtung, mit der der Schüler einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen hat. Weitere praktische Einsätze finden in geeigneten Kooperationseinrichtungen statt.

Begleitet werden die Schüler und Schülerinnen während ihrer Ausbildung durch einen Kursleiter, der für die Zeit der Ausbildung ihr Ansprechpartner ist. 

I. Praktische Ausbildung


Die praktische Ausbildung erfolgt in stationären Altenpflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, ambulanten Pflegeeinrichtungen und anderen stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens, wie beispielsweise Hospiz oder Rehabilitationseinrichtungen, die eng mit der Louise von Marillac-Schule zusammenarbeiten.


Praxisanleitung durch Praxisanleiter und Praxisbegleitung durch Lehrerinnen und Lehrer der Schule

Während der praktischen Ausbildung werden die Schüler von Praxisanleitern angeleitet und von Lehrern der Louise von Marillac-Schule an ihren Ausbildungsplätzen aufgesucht und beraten. Lernaufgaben stellen eine Verbindung der beiden Lernorte Theorie und Praxis dar. Wir bieten Ihnen praktische Standortbestimmungen an, d.h., eine qualifizierte, gemeinsame Begleitung der Auszubildenden durch Lehrer und Praxisanleiter. Schüler der Louise von Marillac-Schule haben so die Möglichkeit, Lernaufgaben im praktischen Handlungsfeld zu bearbeiten und eine detaillierte Rückmeldung zu bekommen.


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II. Theoretische Ausbildung


Für die theoretische Ausbildung stehen an der Louise von Marillac-Schule ca. 2100 Stunden zur Verfügung. Dabei erfolgt die Ausbildung anhand eines schulinternen Curriculums, welches auf der Basis der Ausbildungsrichtlinie NRW entwickelt wurde und kontinuierlich weiter entwickelt wird. Ergänzt wird es um Inhalte aus der Christlichen Anthropologie.

Im Rahmen der theoretischen Ausbildung bieten wir weiterhin Seminare, z.B. in den Bereichen Gesprächsführung, interkulturelle Pflege und Umgang mit Tod und Sterben an.

Das Curriculum besteht aus vier Lernbereichen, denen 14 Lernfelder und zum Teil Teillernfelder zugeordnet sind:


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1. Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege


1.1. Theoretische Grundlagen in das altenpflegerische Handeln einbeziehen
1.1.1 Gerontologische, soziologische und sozialmedizinische Grundlagen in das altenpflegerische Handeln einbeziehen
1.1.2 Pflegewissenschaftliche Grundlagen in das altenpflegerische Handeln einbeziehen
1.1.3 Grundlagen der Ethik in das altenpflegerische Handeln einbeziehen.

1.2. Pflege alter Menschen planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren
1.2.1 Phänomene als Grundlage des Pflegeprozesses wahrnehmen und beobachten
1.2.2 Pflegerische Handlungen nach dem Pflegeprozess strukturieren
1.2.3 Pflegerische Handlungen dokumentieren

1.3. Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen
1.3.1 Alte Menschen in ihrer Selbständigkeit und Selbstpflege unterstützen
1.3.2 Alte Menschen mit eingeschränkten Funktionen der Sinnesorgane pflegen
1.3.3 Alte Menschen mit akuten somatischen, nicht infektiösen Erkrankungen pflegen
1.3.4 Alte Menschen mit psychischen und psychiatrischen Phänomenen pflegen
1.3.5 Alte Menschen mit chronischen somatischen Erkrankungen pflegen
1.3.6 Alte Menschen mit infektiösen Erkrankungen pflegen
1.3.7 Alte Menschen mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems pflegen
1.3.8 Alte Menschen mit dementiellen Erkrankungen pflegen
1.3.9 Alte Menschen mit akuten und chronischen Schmerzen begleiten
1.3.10 Schwerstkranke alte Menschen pflegen und begleiten
1.3.11 Sterbende alte Menschen pflegen und begleiten
1.3.12 Alte Menschen in Verlustsituationen begleiten
1.3.13 Die Kontinuität pflegerischer Interventionen bei Aufnahme, Verlegung und Entlassung gewährleisten

1.4. Anleiten, beraten und Gespräche führen
1.4.1 Grundlagen der Kommunikation und Gesprächsführung in das altenpflegerische Handeln einbeziehen
1.4.2 Adressatenbezogen anleiten und beraten

1.5. Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken
1.5.1 Rahmenbedingungen diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen im altenpflegerischen Handeln berücksichtigen
1.5.2 Interdisziplinär zusammenarbeiten
1.5.3 Die Arzneimittelgabe sicherstellen
1.5.4 Bei Injektionen, Transfusionen und Infusionen mitwirken
1.5.5 Wunden professionell versorgen
1.5.6 Den Blasenkatheterismus durchführen
1.5.7 Alte Menschen bei diagnostischen und therapeutischen Eingriffen begleiten und unterstützen


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2. Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung


2.1. Lebenswelten und soziale Netzwerke alter Menschen beim altenpflegerischen Handeln berücksichtigen
2.1.1 Gesellschaftliche Entwicklungen und soziale Situationen alter Menschen im altenpflegerischen Handeln berücksichtigen
2.1.2 Spezifische Phänomene des alten Menschen im altenpflegerischen Handeln berücksichtigen

2.2. Alte Menschen bei der Wohnraum- und Wohnumfeldgestaltung unterstützen

2.3. Alte Menschen bei der Tagesgestaltung und bei selbst organisierten Aktivitäten unterstützen
2.3.1 Aktivitäten für alte Menschen gestalten
2.3.2 Alte Menschen in ihren Aktivitäten unterstützen


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3. Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen altenpflegerischer Arbeit


3.1. Institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen beim altenpflegerischen Handeln berücksichtigen
3.1.1 Gesundheits- und sozialpolitische Rahmenbedingungen im altenpflegerischen Handeln berücksichtigen
3.1.2 Einrichtungsspezifische Rahmenbedingungen im altenpflegerischen Handeln berücksichtigen
3.1.3 Rechtliche Rahmenbedingungen im altenpflegerischen Handeln berücksichtigen

3.2. An qualitätssichernden Maßnahmen in der Altenpflege mitwirken

4. Altenpflege als Beruf
4.1. Berufliches Selbstverständnis entwickeln
4.2. Lernen lernen
4.3. Mit Krisen und schwierigen sozialen Situationen umgehen
4.4. Die eigene Gesundheit erhalten und fördern


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Louise von Marillac-Schule